Aufarbeitung der NS-Justiz nach dem Zweiten Weltkrieg

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Umgang mit Justizunrecht in der Nachkriegszeit

Die juristische Aufarbeitung nationalsozialistischer Verbrechen nach 1945 war ein komplexer und sich schnell wandelnder Prozess, bei dem viele Faktoren eine Rolle spielten.


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Siegerjustiz der Alliierten?

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in Deutschland und Österreich die von den Alliierten geführten Prozesse gegen Verantwortliche von Nazi-Deutschland seitens der Kirchen, Juristen, Presse und Parteien, aber auch von der deutschen Öffentlichkeit, mehrheitlich als „Siegerjustiz“ bezeichnet. Insbesondere den Nürnberger Prozessen, aber auch anderen Prozessen, etwa den bereits 1945 geführten Dachauer Prozessen, sollte mit diesem Schlagwort jegliche Legitimität abgesprochen werden.


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Umgang
Umgang

Was waren Spruchkammern?

Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen die Alliierten die Entnazifizierung in Deutschland. Die Amerikaner setzten zunächst auf eine strikte Umsetzung, doch bald überließen sie diesen Prozess den Deutschen selbst. So entstanden die sogenannten Spruchkammern. Sie sollten ehemalige NSDAP-Mitglieder nach ihrer Schuld einstufen und entsprechende Konsequenzen verhängen. Doch schon bald geriet das Verfahren in die Kritik: Die meisten Angeklagten wurden als „Mitläufer“ oder „Entlastete“ eingestuft, oft mit Hilfe von sogenannten „Persilscheinen“. Erfahren Sie mehr über die Entnazifizierung und ihre Folgen.

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